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Nachhaltig ins neue Jahr starten.

Nachhaltige Vorsätze für 2021

Nachhaltig ins neue Jahr starten.

Nachhaltigkeit liegt uns bei OrganicMom besonders am Herzen. Daher würden wir uns freuen, wenn bei euch mindestens ein nachhaltiger Vorsatz auf der Neujahrsliste zu finden ist. Die typischen Vorsätze wie „mehr Sport“ und „abnehmen“ kennt jeder und sind nach einem Monat dann doch wieder vergessen, weil sie nicht konkret sind und meist keine wirkliche Motivation hinter ihnen steckt. Daher wollen wir euch drei nachhaltige, umweltbewusste Ziele und Gewohnheiten vorstellen, die leicht zu integrieren sind und für die es sich lohnt, durchzuhalten.

#1 – Leitungswasser trinken

Das Wegwerfen an sich lässt sich häufig nicht verhindern. Selbst ein nachhaltiges Produkt kann irgendwann kaputt gehen. Doch in einer Wegwerfgesellschaft werden nicht nur Einwegprodukte weggeschmissen, die ihren Geist aufgegeben haben, auch neuwertige Produkte, die noch funktionstüchtig sind, wandern in den Müll.
Der Black Friday verleitet besonders dazu, Produkte wegzuschmeißen, die eigentlich noch funktionieren, und durch neue Produkte zu ersetzen.

#2 – Vegetarische/Vegane Tage

Es gibt unzählige Dokumentationen über die Vorteile des Verzichts von Fleisch und anderen tierischen Produkten. Das Gute hierbei ist, dass man Schritt für Schritt vorgehen kann und nicht direkt von 0 auf 100 vegetarisch oder vegan leben muss. Wie wär’s, wenn man erstmal mit einer Mahlzeit pro Woche startet oder später einem Tag pro Woche? Vielleicht lebt ihr auch schon vegetarisch und versucht mal einen veganen Tag pro Woche? Der Umwelt wird dabei bei jeder noch so kleinen Tat etwas Gutes getan, dem Tierwohle sowieso.

#3 – Müll reduzieren

Alle unsere Produkte fokussieren sich auf den „Zero-Waste“-Ansatz. Das bedeutet, dass bei Verwenden unserer Produkte kein Müll anfällt – und das ohne großen Aufwand für euch! Egal ob BabyWipes, Abschminkpads oder Waschball, alle Produkte sind einfach zu benutzen und ihr helft dabei jeden Tag, unsere Zukunft grüner zu gestalten. Selbst wenn diese Vorsätze „klein“ und vielleicht „unwichtig“ erscheinen, so gewinnen sie an Bedeutung, je mehr Leute mitziehen! Lasst uns unserer Erde helfen – für uns und vor allem für unsere Kinder!

TIPPS für die UMSETZUNG:

Definiere Meilensteine

Große Ziele solltest du immer in Teilschritte zerlegen. Diese spornen mehr an. Aus der Motivationsforschung ist bekannt, dass Menschen mehr Elan entwickeln, je näher sie einem Ziel kommen.

Sofort anfangen:

Laut 72-Stunden-Regel solltest du alles, was du dir vornimmst, innerhalb von 72 Stunden beginnen, sonst sinkt die Chance, dass du das Projekt jemals umsetzt, auf ein Prozent. Ein Grund hierfür ist mangelnde Entschlossenheit. Nur wer sich einer Sache ganz verschreibt, mit Herzblut und Leidenschaft, will damit auch loslegen. Der erste Schritt ist dabei der Wichtigste

Verbündete suchen:

Tue dich mit anderen zusammen – Freunde, Familie, Kollegen.
Ganz allein geben viele schneller auf. Dank mentaler Unterstützung lässt sich auch der hartnäckigste innere Schweinehund besiegen.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Umsetzung.

Jeder von uns kann seiner Umwelt etwas Gutes tun. I care about us.

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White Monday statt Black Friday.

White Monday statt
Black Friday

White Monday statt Black Friday

Der "Black Friday" kommt ursprünglich aus den USA und bezeichnet den Freitag nach Thanksgiving. Die genaue Bedeutung von „Black Friday“ ist unklar, jedoch soll der Freitag die Weihnachtssaison einläuten und zum Konsum anregen. 2018 haben deutsche Unternehmen rund 2,4 Milliarden Euro Umsatz gemacht – innerhalb eines Tages.
Der „White Monday“ soll die Gegenbewegung zum Black Friday darstellen und findet immer an dem Montag vor dem Schwarzen Freitag statt. Die Idee kommt aus Schweden und soll den verschwenderischen Konsum der Wegwerfgesellschaft hinterfragen und dafür nachhaltige Möglichkeiten vorstellen.
Unternehmen, die beim White Monday teilnehmen, bieten zum Black Friday keinerlei Rabattaktionen oder Ähnliches an, weshalb es auch bei Organic Mom am Freitag keine Aktionen geben wird.

Was ist überhaupt eine Wegwerfgesellschaft?

Das Wegwerfen an sich lässt sich häufig nicht verhindern. Selbst ein nachhaltiges Produkt kann irgendwann kaputt gehen. Doch in einer Wegwerfgesellschaft werden nicht nur Einwegprodukte weggeschmissen, die ihren Geist aufgegeben haben, auch neuwertige Produkte, die noch funktionstüchtig sind, wandern in den Müll.
Der Black Friday verleitet besonders dazu, Produkte wegzuschmeißen, die eigentlich noch funktionieren, und durch neue Produkte zu ersetzen.

Wege aus der Wegwerfgesellschaft

Der beste Weg aus der Wegwerfgesellschaft lautet: erst gar keinen Müll zu produzieren, denn in Deutschland sind wir uns dem Problem zwar weitestgehend bewusst, doch häufig ändern wir unser Verhalten dennoch nicht.

TIPP #1
Ein Anfang wäre es, Dinge so lange es geht (und noch länger) zu benutzen. Das T-Shirt mit dem Loch, welches man draußen nicht mehr tragen möchte, kann man noch zum Schlafen anziehen oder schlussendlich als Putzlappen verwerten.

TIPP #2

Außerdem sollte man sich vor jedem Kauf bewusst machen, ob und wie wichtig dieses Produkt wirklich für einen ist. Für Dinge, die man nur einmal benutzen wird, gibt es bessere Alternativen zum Neukauf. Leihen oder gebraucht kaufen und wieder verkaufen sind deutlich nachhaltigere Möglichkeiten als der Neukauf.

TIPP #3
Zusätzlich sind Zero-Waste-Produkte, wie beispielsweise unsere Baby Wipes oder waschbaren Abschminkpads, ein guter Start für jeden, der nachhaltiger Leben möchte – ohne großen Aufwand.

Daher unsere Bitte: Geht den Black Friday mit Bewusstsein und Verantwortung unserer Umwelt gegenüber an und unterstützt Unternehmen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen! DANKE!

HAPPY NACHALTIGES SHOPPING!

Jeder von uns kann seiner Umwelt etwas Gutes tun. I care about us.

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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider!

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider!

Wie du deinen Kleiderschrank nachhaltiger gestalten kannst.

Die Tage werden kürzer und draußen wird es immer kälter. Das heißt: die Sommerkleidung muss den warmen Pullovern, Mänteln und Mützen weichen. Doch ist es wirklich nötig, jedes Jahr neue Wollpullis und Winterjacken zu kaufen? Wir stellen euch drei nachhaltige Alternativen zum Shopping-Wahnsinn vor.

#1 - Secondhand-Shops

Secondhand-Shops sollten jedem ein Begriff sein, denn es gibt sie nun fast überall. Man kann dort nicht nur einzigartige Schätze entdecken, man kann auch den ein oder anderen Euro sparen. Und wo wir schon beim Thema „Sparen“ sind: beim Kauf eines T-Shirts aus einem Secondhand-Store kann man etwa 2500 Liter Wasser einsparen!

Für die Produktion einer neuen Jeans werden sogar 8000 Liter Wasser verbraucht! Also schaut doch vor dem nächsten Shopping-Tag gerne einmal, ob ihr nicht dem Secondhand-Shop in eurer Nähe einen Besuch abstatten möchtet!

#2 - Tauschpartys

Tauschpartys sollten in „Corona-Times“ vielleicht erst einmal hintenangestellt werden, doch sobald ein Ende in Sicht ist, schnappt euch eure Freund*innen und plant eine Kleidertauschparty!
Tauschpartys funktionieren so, dass jede*r Klamotten mitbringt, die man selbst nicht mehr anzieht, aber trotzdem noch in gutem Zustand sind. Und dann geht es auch schon los! Wenn meiner Freundin ein T-Shirt gefällt, was mir schon etwas zu kurz ist - was will man mehr? Niemand muss etwas bezahlen und es landen am Ende des Tages weniger Klamotten im Müll und das alles, während man einen schönen Abend mit seinen Liebsten verbringt!
Tauschpartys funktionieren übrigens besonders gut mit zu klein gewordenen Baby- oder Kinderklamotten. Gerade wenn die Kleinen schnell wachsen, hat man das Gefühl, dass man wöchentlich neue Kleidung kaufen könnte! Da lohnt es sich doch gleich doppelt, wenn man andere Mamis und Papis im Freundeskreis hat, mit denen man eine Tauschparty veranstalten kann!

#3 - Nachhaltige Modemarken

Inzwischen gibt es immer mehr Marken, die ihre Kleidung nachhaltig produzieren. Zum einen kann das heißen, dass Modeunternehmen ihre Stoffe aus recyceltem Material herstellen oder aus biologisch abbaubaren Fasern. Zum anderen kann die Marke sich aber auch für Projekte einsetzen, die klimafreundlich sind oder den Klimawandel aufhalten wollen. Wir empfehlen hierbei allerdings, diese Unternehmen vorher kurz zu recherchieren, um Problemen, wie dem „Greenwashing“ aus dem Weg zu gehen! Mit unserem Waschball könnt ihr übrigens auch nach dem Shopping-Tag für einen nachhaltigen Umgang mit euren neuen Klamotten sorgen! Durch das Einsparen von herkömmlichem Waschmittel und Weichspüler, verhindert ihr, dass Chemikalien oder andere Schadstoffe in unser Abwasser gelangen!

HAPPY NACHALTIGES SHOPPING!

Jeder von uns kann seiner Umwelt etwas Gutes tun. I care about us.

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Wie du dich für den Klimaschutz einsetzen kannst

Klimaschutz

Wie du dich für den Klimaschutz einsetzen kannst.

Es vergeht kaum mehr ein Tag, an der wir nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit oder Klimaschutz konfrontiert werden. Mehr und mehr Menschen machen sich stark für eine bessere Zukunft und teilen dies mit Ihrem Umfeld. Doch wie kannst du dich einfach und ohne großen Aufwand für den Klimaschutz einsetzen?
Mit diesem Beitrag möchten wir die einige Anregungen geben, wie du einen Beitrag leisten kannst.

Pate werden

Für eine gute Tat muss man heutzutage gar nicht so weit in die Ferne schweifen. Oft liegen die Möglichkeiten im direkten Umfeld. Eine immer wieder auftretende Herausforderung in Städten und umliegenden Dörfern sind zu wenige Niederschläge in den Sommermonaten. Die Bäume sind starker Trockenheit ausgesetzt, welche Bewässerungsanlagen der Stadt ausgleichen müssen.

Eine einfache Abhilfe sind Patenschaften für Bäume und Grünflächen, die jeder von uns beantragen kann. Eine tolle Gemeinschaftsaktion, die man mit Nachbarn oder der Familie übernehmen kann. Im Sommer sollten Bäume zwei bis drei Liter Wasser pro Tag bekommen. Weitere Informationen findet ihr bei euren lokalen Gemeinden. Eine solche Aktion bringt nicht nur die Natur zum Leuchten, sondern fördert auch das Miteinander durch den Austausch mit euren Mitmenschen.

Müllsammel-Aktionen

Wenn ihr euch im Urlaub auch schonmal die Frage gestellt habt, ob ihr am Strand oder auf einer Müllhalde gelandet seid, dann sind Müllsammel-Aktionen genau das Richtige dagegen.

Der viele Plastikmüll, zersetzt sich nach einiger Zeit in Mikroplastik, landet dann im Wasser und vergiftet Tiere, die über die Nahrungskette nach einer gewissen Zeit, dann wieder bei uns auf den Tellern landen.

Müllsammel-Aktionen sind eine besonders einfache Maßnahme für den Klimaschutz. Bringt bei eurem nächsten Strandbesuch einfach eine Mülltüte mit und sammelt insbesondere Plastikmüll mit ein. Wer gerne in Gesellschaft Müll sammeln möchte, für den gibt es die Möglichkeit durch verschiedene Naturschutzrganisationen an organisierten Müllsammel-Aktionen teilzunehmen.
Sollte dies in eurer Gegend noch nicht existieren, könnt ihr natürlich auch selbst die Initiative ergreifen und eine solche Aktion in eurem Umfeld ins Leben rufen.

Klima-/Umweltschutz an Schulen

Viele Schulen bieten heutzutage eine große Anzahl nachhaltiger Projekte an, an denen sich Schüler und Eltern gemeinsam engagieren können. Sollten eure Kinder bereits in die Schule gehen, erkundigt euch über bestehende Projekte zum Klima-/Naturschutz. Solche Projekte, helfen nicht nur der Umwelt sondern fördern ebenfalls den Zusammenhalt und die Beziehungen zwischen Eltern, Lehrern und Schülern.

Freiwilliges ökologisches Jahr/Nachhaltigen Job wählen

Sollte dein Kind die Schule bereits abgeschlossen haben und älter als 15 Jahre sein, bietet das Freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) eine spannende Möglichkeit, sich für den Umweltschutz zu engagieren und in nachhaltige Berufe hinein zu schnuppern. Neben Naturschutzprojekten, Umweltschutzorganisationen, Bildungsstätten, Umweltlaboren oder Forschungseinrichtungen gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, die Auswahl ist groß.

Ein weiterer Bestandteil neben der praktischen Arbeit sind verschiedene Seminartage zum den Themen Klimaschutz, erneuerbare Energien, Globalisierung und Umwelt, oder ökologischer Ernährung.
Auch ihr als Eltern könnt ein freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren. Der Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) ist für Interessierte ab 27 Jahren gedacht und ebenso organisiert wie das Freiwillige ökologische Jahr. Das Einzige was du hierzu mitbringen solltest ist ein grundsätzliches Interesse an Themen des Natur- und Umweltschutzes, der Ökologie oder an nachhaltiger Entwicklung. Je nach Einsatzgebiet umfasst ein solcher freiwilliger Einsatz zwischen 6 und 18 Monaten.  

Wie ihr seht sind die Möglichkeiten groß sich für den Klimaschutz einzusetzen. Wir hoffen, wir konnten euch mit diesem Beitrag ein paar Anregungen mit an die Hand geben und würden uns freuen, wenn das ein oder andere Thema euer Interesse geweckt hat.

Jeder von uns kann seiner Umwelt etwas Gutes tun. I care about us.

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Plastikmüll in unseren Weltmeeren

Plastikmüll

Wo kommt der ganze Plastikmüll
in unseren Weltmeeren her?

Jedes Jahr landen bis zu acht Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren - Prognosen besagen, dass bis zum Jahr 2050 mehr Plastikteilchen als Fische in den Ozeanen schwimmen, wenn die Entwicklung so weitermacht.

Laut Forschern befinden sich bereits mehr als 100 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. PET-Flaschen, Zahnbürsten, Plastiktüten, Zigaretten und Einwegverpackungen die nicht recycelt wurden, schwimmen zur Genüge in den Gewässern herum. Jedoch auch Mikroplastik aus Kosmetika, wie Plastikkügelchen aus Peelings, die über die Kanalisation ins Meer gelangen sind dort zu finden.

Mikro- und Makroplastik?

Als Mikroplastik werden kleine Plastikteilchen bezeichnet die kleiner als 5mm sind und somit mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Alles andere fällt unter den Begriff Makroplastik wie zum Beispiel Plastikflaschen oder Plastiktüten.

Auch Textilien sind mit ein Verursacher für Mikroplastik in unseren Gewässern. Durch Nutzung der Waschmaschine gelangen viele kleine synthetische Fasern der Kleidung in die Kläranlagen, die dort zu einem Großteil herausgefiltert werden, jedoch nur größtenteils, der Rest schwimmt weiter in Flüsse und ins Meer.

Einer der größten Verursacher von Mikroplastik ist laut Studien der Abrieb von Reifen, allen voran der Autoreifen - davon gelangen sehr große Mengen in unsere Gewässer. Durch weniger Autofahren, schonen wir somit nicht nur den CO2 Ausstoß sondern auch die Abgabe von Mikroplastik.

Eine schlimme Folge der ganzen Abfälle in unseren Gewässern ist, das Tiere die vielen Abfälle auf Grund des Geruchs mit Nahrung verwechseln. Viele Tiere ersticken, sterben an Verstopfung oder verhungern, da sie durch die nicht zersetzbaren Materialien ein ständiges Sättigungsgefühl haben.

Die Ursachen für diese rasante, negative Entwicklung sind der übermäßige Plastikverbrauch sowie mangelnde Abfallkonzepte. Der Großteil des Plastikmülls kommt aus Südostasien, der über die großen Flüsse in den indischen Ozean geschwemmt wird. Jedoch gibt es auch in Europa (der zweitgrößte Plastikproduzent) ähnliche Probleme. Der pro Kopf Anteil von Abfall liegt hier bei über 700kg pro Jahr, hinzu kommen die Millionen von Touristen, die jährlich ans Mittelmeer fahren.

Die große Herausforderung in diesen Ländern sind mangelnde Abfallkonzepte, die so gut wie keine Regelungen für Sammlung, Recycling und Verarbeitung von Abfällen festgelegt haben.

Der Müll in unseren Weltmeeren ist unausweichlich ein globales Problem, das wir nicht länger aufschieben können. Wir müssen gemeinsam, weltweit zusammenarbeiten und weiter darum kämpfen, dieses wichtige Thema zu verbreiten und ein Bewusstsein bei jedem Einzelnen dafür zu schaffen - I care about us.

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Nachhaltigkeit im Familienalltag

Nachhaltigkeit

Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Familienalltag
Bist du bereits eine Organic-Mom?

1# Wiederverwendbare Abschminkpads

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht wieviele Wattepads du im Jahr ungefähr verbrauchst? Tatsächlich können das bis zu 1500 Wattepads sein, was ca. 30 Verpackungen (umhüllt von Plastik) entsprechen.
Eine Verpackung wiederverwendbarer Abschminkpads können dir eine ganze Jahresration an Wattepads einsparen.

Unsere Abschminkpads bestehen zu einem Großteil aus Bambus, einem besonders nachhaltigen Rohstoff der zugleich durch seine weiche Beschaffenheit sehr gut für sensible, empfindliche und unreine Haut geeignet ist. Die Handhabung ist zudem sehr einfach, da du die Pads nach der Anwendung in einem beigefügten Wäschenetz bis zu 60° waschen kannst. Zudem befindet sich an jedem Pad ein Aufhänger, was dir beim Reinigen der Haut und Trocknen der Pads hilft.

2# Feste Seife und festes Shampoo

Dies sind Alternativen zu deinen flüssigen Duschgels, Shampoos und Seifen. Der Vorteil hierbei, du kannst die Artikel unverpackt ohne Plastik, meist mit ein wenig Pappe verkleidet in deinem Drogeriemarkt einkaufen. Mit einfachen Seifenblöcken sparst du jede Menge Plastik ein. Du stoppst dadurch deinen Verbrauch an Plastikspendern, Nachfüllbeuteln und Mikroplastik.

Die Umstellung auf feste Shampoos wird dir am Anfang vielleicht nicht allzu leicht fallen, da es eine Umgewöhnung sein kann, nicht mehr so viel Schaum im Haar zu finden. Hab Geduld und nimm dir Zeit für deine neue Routine. Auch hier wirst du deutlich mehr Plastik einsparen.

3# Wasser aus der Leitung

Unser Leitungswasser in Deutschland hat dank der guten Filterverfahren und Kontrollen eine sehr gute Qualität - und das Beste: Du sparst damit nicht nur Plastik, Glas und weite Transportwege ein, sondern auch das schwere Kistenschleppen. Ein netter Nebeneffekt: dein Geldbeutel profitiert auch davon.
Sollte dir der reine Wassergeschmack zu langweilig sein, gibt es viele Möglichkeiten deinem Wasser etwas mehr Pfiff zu geben.
Tipp: Nimm ein paar Eiswürfel, gebe deinem Wasser Minze und ein paar saisonale Früchte hinzu - schon hast du eine leckere Alternative mit mehr Geschmack.
Falls der Durst nach Kohlensäure doch groß sein sollte, achte darauf, dass das Wasser was du dir gönnst in einer nahe gelegenen Quelle abgefüllt wird.

4# Obst und Gemüse unverpackt einkaufen

Mittlerweile reagieren auch die Supermärkte auf den hohen Verbrauch von Plastikbeuteln in der Obst- und Gemüseabteilung. Jedoch gibt es noch genügend Märkte in denen die Plastikbeutel verwendet werden. Achte darauf, Gemüse und Obst lose zu kaufen. Um zu vermeiden, dass dir Ware aus der Hand purzelt, nimm dir einen Stoffbeutel zum Einkaufen mit. Teilweise findest du diese bereits in Supermärkten.

5# Palmölfrei

Die Aufschrift „pflanzliches Öl“ klingt für die meisten Verbraucher erst einmal gut. Jedoch verbirgt sich hinter den meisten Bezeichnungen Palmöl, welches im Herstellungsprozess leider gar nicht gut ist.
In Indonesien und Malaysia werden dafür gigantische Flächen Regenwald gerodet und zerstören damit die Lebensgrundlage vieler Menschen und Tiere. Achte bei deinem nächsten Einkauf auf die Inhaltsstoffe und versuche nach Palmölfreien Produkten zu greifen.

6# Plastikfreie Snack- und Brotdosen

Für den kleinen Snack zwischendurch eignen sich an Stelle von Plastikdosen ebenso spülmaschinengeeignete Brotboxen aus Edelstahl. Für flüssige oder feuchte Snacks könnt ihr auslaufsichere Glas- oder Bügelgläser verwenden. Für den Durst zwischendurch gibt es einige gute Alternativen zur Plastikflasche: hier könnt ihr auf Glas- oder Edelstahlflaschen zurückgreifen.

7# Mikroplastik beim Waschen reduzieren

Falls du Wäsche mit viel synthetischen Fasern besitzt empfehlen wir dir eine möglichst niedrige Temperatur zu wählen, da mit steigender Temperatur das Material geschwächt wird und dadurch mehr Fasern gelöst werden. Auf Weichspüler raten wir dir zu verzichten. Dieser löst synthetische Fasern leichter und setzt dadurch mehr Mikroplastik frei. Als Alternative kannst du ein bis zwei Teelöffel Natron in 100 ml Wasser auflösen und deiner Wäsche als nachhaltige Alternative hinzufügen. Für einen angenehmen Duft empfehlen wir ein paar Tropfen ätherische Öle.

8# Reste verarbeiten

Sicher kennst du das auch, wenn in deinem Kühlschrank zu viele angebrochene Lebensmittel stehen und du am Ende des Tages vieles nicht aufbrauchst. Am Ende des Tages landet vieles davon in unseren Abfalleimern. Nutze deine Reste für Suppen oder leckere Eintöpfe, zudem gibt es bereits Plattformen, die dir je nachdem was du an Essenszeiten übrig hast, Anregungen und Rezepte vorschlagen. Tipp: Um Essensreste zu vermeiden empfehlen wir dir öfter die Woche gezielt einkaufen zu gehen, anstatt einen Großeinkauf. Deine Reste werden dadurch weniger werden 🙂