Nachhaltigkeit

Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Familienalltag
Bist du bereits eine Organic-Mom?

1# Wiederverwendbare Abschminkpads

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht wieviele Wattepads du im Jahr ungefähr verbrauchst? Tatsächlich können das bis zu 1500 Wattepads sein, was ca. 30 Verpackungen (umhüllt von Plastik) entsprechen.
Eine Verpackung wiederverwendbarer Abschminkpads können dir eine ganze Jahresration an Wattepads einsparen.

Unsere Abschminkpads bestehen zu einem Großteil aus Bambus, einem besonders nachhaltigen Rohstoff der zugleich durch seine weiche Beschaffenheit sehr gut für sensible, empfindliche und unreine Haut geeignet ist. Die Handhabung ist zudem sehr einfach, da du die Pads nach der Anwendung in einem beigefügten Wäschenetz bis zu 60° waschen kannst. Zudem befindet sich an jedem Pad ein Aufhänger, was dir beim Reinigen der Haut und Trocknen der Pads hilft.

2# Feste Seife und festes Shampoo

Dies sind Alternativen zu deinen flüssigen Duschgels, Shampoos und Seifen. Der Vorteil hierbei, du kannst die Artikel unverpackt ohne Plastik, meist mit ein wenig Pappe verkleidet in deinem Drogeriemarkt einkaufen. Mit einfachen Seifenblöcken sparst du jede Menge Plastik ein. Du stoppst dadurch deinen Verbrauch an Plastikspendern, Nachfüllbeuteln und Mikroplastik.

Die Umstellung auf feste Shampoos wird dir am Anfang vielleicht nicht allzu leicht fallen, da es eine Umgewöhnung sein kann, nicht mehr so viel Schaum im Haar zu finden. Hab Geduld und nimm dir Zeit für deine neue Routine. Auch hier wirst du deutlich mehr Plastik einsparen.

3# Wasser aus der Leitung

Unser Leitungswasser in Deutschland hat dank der guten Filterverfahren und Kontrollen eine sehr gute Qualität - und das Beste: Du sparst damit nicht nur Plastik, Glas und weite Transportwege ein, sondern auch das schwere Kistenschleppen. Ein netter Nebeneffekt: dein Geldbeutel profitiert auch davon.
Sollte dir der reine Wassergeschmack zu langweilig sein, gibt es viele Möglichkeiten deinem Wasser etwas mehr Pfiff zu geben.
Tipp: Nimm ein paar Eiswürfel, gebe deinem Wasser Minze und ein paar saisonale Früchte hinzu - schon hast du eine leckere Alternative mit mehr Geschmack.
Falls der Durst nach Kohlensäure doch groß sein sollte, achte darauf, dass das Wasser was du dir gönnst in einer nahe gelegenen Quelle abgefüllt wird.

4# Obst und Gemüse unverpackt einkaufen

Mittlerweile reagieren auch die Supermärkte auf den hohen Verbrauch von Plastikbeuteln in der Obst- und Gemüseabteilung. Jedoch gibt es noch genügend Märkte in denen die Plastikbeutel verwendet werden. Achte darauf, Gemüse und Obst lose zu kaufen. Um zu vermeiden, dass dir Ware aus der Hand purzelt, nimm dir einen Stoffbeutel zum Einkaufen mit. Teilweise findest du diese bereits in Supermärkten.

5# Palmölfrei

Die Aufschrift „pflanzliches Öl“ klingt für die meisten Verbraucher erst einmal gut. Jedoch verbirgt sich hinter den meisten Bezeichnungen Palmöl, welches im Herstellungsprozess leider gar nicht gut ist.
In Indonesien und Malaysia werden dafür gigantische Flächen Regenwald gerodet und zerstören damit die Lebensgrundlage vieler Menschen und Tiere. Achte bei deinem nächsten Einkauf auf die Inhaltsstoffe und versuche nach Palmölfreien Produkten zu greifen.

6# Plastikfreie Snack- und Brotdosen

Für den kleinen Snack zwischendurch eignen sich an Stelle von Plastikdosen ebenso spülmaschinengeeignete Brotboxen aus Edelstahl. Für flüssige oder feuchte Snacks könnt ihr auslaufsichere Glas- oder Bügelgläser verwenden. Für den Durst zwischendurch gibt es einige gute Alternativen zur Plastikflasche: hier könnt ihr auf Glas- oder Edelstahlflaschen zurückgreifen.

7# Mikroplastik beim Waschen reduzieren

Falls du Wäsche mit viel synthetischen Fasern besitzt empfehlen wir dir eine möglichst niedrige Temperatur zu wählen, da mit steigender Temperatur das Material geschwächt wird und dadurch mehr Fasern gelöst werden. Auf Weichspüler raten wir dir zu verzichten. Dieser löst synthetische Fasern leichter und setzt dadurch mehr Mikroplastik frei. Als Alternative kannst du ein bis zwei Teelöffel Natron in 100 ml Wasser auflösen und deiner Wäsche als nachhaltige Alternative hinzufügen. Für einen angenehmen Duft empfehlen wir ein paar Tropfen ätherische Öle.

8# Reste verarbeiten

Sicher kennst du das auch, wenn in deinem Kühlschrank zu viele angebrochene Lebensmittel stehen und du am Ende des Tages vieles nicht aufbrauchst. Am Ende des Tages landet vieles davon in unseren Abfalleimern. Nutze deine Reste für Suppen oder leckere Eintöpfe, zudem gibt es bereits Plattformen, die dir je nachdem was du an Essenszeiten übrig hast, Anregungen und Rezepte vorschlagen. Tipp: Um Essensreste zu vermeiden empfehlen wir dir öfter die Woche gezielt einkaufen zu gehen, anstatt einen Großeinkauf. Deine Reste werden dadurch weniger werden 🙂

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